07.03.2013

Kautex Maschinenbau setzt auf langfristige Mitarbeiterbindung

Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal hält Deutschland weiterhin fest im Griff. Gerade in technischen Berufen klagen die Unternehmen zunehmend über Engpässe.

Bonn - Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal hält Deutschland weiterhin fest im Griff. Gerade in technischen Berufen klagen die Unternehmen zunehmend über Engpässe. So bleiben laut einer aktuellen Studie von VDI und IW gegenwärtig monatlich rund 92.000 Ingenieurstellen unbesetzt. Bei den gängigen Ausbildungsberufen ist die Lage kaum besser. Deshalb gehen inzwischen viele Unternehmen alternative Wege, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Neben den allgemeinen Arbeitsbedingungen wird vor allem die Aus- und Weiterbildung für die potentiellen Kandidaten möglichst attraktiv gestaltet. Es geht darum, die vorhandenen Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren und langfristig zu binden. Wie das Beispiel der Kautex Maschinenbau GmbH zeigt, profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von dieser Herangehensweise.

Bekannter Markenname ist von Vorteil
Die Kautex Maschinenbau GmbH mit Hauptsitz in Bonn zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Produktionsanlagen für Kunststoffhohlkörper. Ob Shampoo-Flasche, Bobbycar oder Kraftstofftank – Kautex hat sich längst als Innovationsführer etabliert, der die Entwicklung der Branche mit seinen wegweisenden Technologien und Serviceleistungen bis zum heutigen Tag maßgeblich beeinflusst. Trotz dieses Status ist sich das Unternehmen der Problematik eines zunehmenden Fachkräftemangels bewusst. „Markennamen wie Audi oder Siemens haben es wegen ihrer hohen Bekanntheit leichter, bei qualifiziertem Nachwuchs Interesse zu wecken“, so Christian Kirchbaumer, Teamleiter Marketing bei Kautex Maschinenbau. „Mittelständische Unternehmen haben außerhalb ihrer Region oder Branche oftmals ein Bekanntheitsproblem. Das ist besonders auffällig, wenn ihre Produkte nicht an Endverbraucher gerichtet sind“.

Qualifizierte Ausbildung mit guten Übernahmechancen
In Bonn begegnet man den künftigen Herausforderungen des Arbeitsmarktes unter anderem durch ein besonders positives Arbeitsumfeld. Im Unternehmen herrscht eine freundliche und persönliche Atmosphäre. Hinzu kommen spannende und dynamische Aufgabengebiete mit internationalem Bezug. Vor allem aber legt man größten Wert darauf, dass jeder Mitarbeiter seine Talente voll entfalten kann und dem Unternehmen auch langfristig erhalten bleibt. Das fängt bereits bei der Nachwuchsarbeit an: „Unsere Auszubildenden durchlaufen ein klar strukturiertes, qualifiziertes Programm, das optimal auf künftige Herausforderungen vorbereitet und vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet“, so Edith Michalski, Director of Human Resources. „Ziel ist es, möglichst jeden Auszubildenden zu übernehmen. Heißt: Wir betreiben gezielte Nachwuchsförderung, von der wir als Unternehmen selbstverständlich profitieren möchten.“

Gegenwärtig bildet das Unternehmen insgesamt 26 junge Menschen als Elektroniker, Industriemechaniker und Industriekaufleute aus. Die kaufmännischen Auszubildenden durchlaufen sämtliche Bereiche des Unternehmens, um es umfassend kennenzulernen. Derweil absolvieren die Azubis der technischen Berufe ihre Grundausbildung und Prüfungsvorbereitung in der renommierten Dr. Reinold Hagen Stiftung. Allen Nachwuchskräften stehen die Fachausbilder des Unternehmens mit Rat und Tat zur Seite. Gleichzeitig wird das Gemeinschaftsgefühl gefördert. Bereits an den Einführungstagen finden Veranstaltungen statt, durch die sich die Berufseinsteiger besser kennenlernen und bereits ein Stück weit als Team zusammenwachsen können.

Personalentwicklung mit System
Über die Ausbildung hinaus wird die betriebliche Weiterbildung aller Mitarbeiter gefordert und gefördert. Kautex Maschinenbau liegt damit voll im Trend. Nach einer forsa-Studie planen inzwischen 33 Prozent der deutschen Arbeitgeber, ihren Etat für diesen Bereich in 2013 auszubauen – 18 Prozent mehr, als im Vorjahr. „Jeder Mitarbeiter wird entsprechend seiner Qualifikation und der jeweiligen Stellenanforderung mit individuellen Personalentwicklungsmaßnahmen konstant begleitet“, erklärt Birgit Heiseke, Personalreferentin. Gerade in den Ingenieurberufen macht diese Vorgehensweise Sinn. „Unsere Schulungsprogramme für diese Berufszweige sind besonders breit gefächert.“ So wird nicht nur ein vielseitiges Technikverständnis der Kautex-Mitarbeiter gefördert. Ebenso steht die Weiterentwicklung kaufmännischer und sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt. „Auf diese Weise können wir den Einzelnen gezielt für die eigenverantwortliche Betreuung von Projekten oder die Übernahme von Leitungsfunktionen fit machen.“ Ergänzend zu dem vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebot bietet das Unternehmen ein duales Studium in Kooperation mit dem Fachbereich Maschinenbau der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg. Dieses zeichnet sich in Abgrenzung von klassischen Studiengängen durch einen weitaus größeren Praxisbezug aus.

Alles in allem kommen solche Maßnahmen zur Kompensation des Fachkräftemangels beiden Seiten zugute. Kautex Maschinenbau profitiert von einem bestens ausgebildeten und engagierten Mitarbeiterstamm, mit dem das Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben kann. Im gleichen Moment werden dem Mitarbeiter fortlaufend neue Karriereperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Und wie die Praxis zeigt, handelt es sich durchaus um ein Erfolgsmodell. Zumindest im Fall von Kautex lässt sich feststellen, dass die Mitarbeiter solche Arbeitsbedingungen zu schätzen wissen und daher dem Unternehmen über lange Jahre die Treue halten.

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