3D-Blasformmaschinen
3D-Blasmaschinen für räumlich gekrümmte RohrleitungenBei der Herstellung stark gekrümmter, dreidimensional ausgerichteter Teile, wie z.B. Einfüll- und Ansaugrohre für PKW oder Rohrleitungen in Haushaltsgeräten im herkömmlichen Extrusionsblasformverfahren sind Überquetschungen in den Formtrennnahtbereichen unumgänglich und führen zu hohen Butzenanteilen und umlaufenden Quetschnähten.
Im Extremfall beträgt der Butzenanteil ein Vielfaches des Artikelgewichtes. Die sehr langen Quetschnähte erfordern zudem extrem hohe Schließkräfte.
Hier können durch den Einsatz der 3D-Blasformmaschinen von Kautex Maschinenbau, die eine butzenfreie (oder zumindest butzenarme) Produktion ermöglichen, erhebliche Einsparungen an Material, Energie, Zykluszeit und nicht zuletzt Investment erzielt werden.
In diesen 3D Blasformverfahren wird, um die Schweißnahtzu vermeiden und den Materialeinsatz zu reduzieren, ein in seinem Durchmesser auf den Artikelquerschnitt angepasster Vorformling mit speziellen Vorrichtungen deformiert und manipuliert und dann direkt in die Blasformkavität eingebracht. So wird die verbleibende Quetschkante auf ein Minimum an den Artikelenden reduziert.
Als einer der Pioniere der 3D-Blasformtechnik hat Kautex Maschinenbau seit vielen Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet. Je nach Geometrie und Komplexität des zu fertigenden Bauteils bietet Kautex Maschinenbau unterschiedliche Lösungen zur Großserienfertigung dreidimensional gekrümmter Rohrleitungen auch im Hochtemperatur- Bereich an.
Vorteile der 3D-Technik
Verbesserte Artikelqualität durch Vermeidung der Quetschnähte, dadurch:
- Gleichmäßige Wanddickenverteilung
- Keine Festigkeitsminderung, da Materialanhäufungen und/oder Kerben vermieden werden
- Einsatz von Rohstoffen, die ein Überquetschen generell nicht zulassen
- Verarbeitung von kurzglasfaserverstärkten Thermoplasten, hier bilden Schweißnähte eine Schwachstelle
- Geringerer Regeneratanteil, der die Gefahr eines Abbaus sensibler Polymere sowie Schädigung von Fasern vermindert
Reduzierung des Butzengewichts, dadurch:
- Geringere Investitionskosten durch Einsatz kleinerer Extruder, geringe Schließkräfte, Wegfall aufwändiger Entbutzung, Einsatz kleinerer Schneidmühlen, Materialmischer und -förderer sowie Kühlwasseraggregate
- Geringere Betriebskosten, da weniger Material plastifiziert und gekühlt werden muss. So ist der Einsatz von Motoren mit kleineren Anschlusswerten sowie die Installation geringerer Heizleistungen möglich








